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Stadtbahn Hannover

Linie A

Linienast A-Nord

Quelle: openstreetmap.org bei wikipedia.de
Quelle für Grafik: openstreetmap.org bei wikipedia.de mit persönlichen Ergänzungen

In diesem Kapitel wird der aktuelle Zustand der Strecke A-Nord im Sommer 2011 vorgestellt; beginnend am Tunnelende an der Lortzingstraße.

Die Strecke der A-Nord wird unterteilt in

Stammstrecke Lortzingstr. - Paracelsusweg (vormals Lahe)

Der Tunnel endet hinter der Kreuzung Podbi/Waldstr. und die Gleise werden über eine Rampe an die Oberfläche geführt. Die Strecke verläuft auf der gesamten Podbielskistraße mittig zwischen den Autofahrbahnen.

Station Lortzingstraße

Gleich am Ende der Rampe befindet sich die Station Lortzingstraße. Diese wurde in 2005 mit seitlichen Hochbahnsteigen versehen. Gleichzeitg wurden auf der gesamten Strecke vom Tunnelende bis zur Station Spannhagengarten die Gleisabstände vergrößert, um auch hier den Einsatz von 2,65 m breiten Stadtbahnwagen vom Typ 2000 zu ermöglichen. Der Schienenbereich wurde bis zur Station Spannhagengarten gepflastert, um auf der sehr engen Podbielskistraße in Notfällen für Feuerwehr und Krankenwagen nutzbar zu sein.
Am Ende der Station Lortzingstraße befindet sich eine Weiche, die es ermöglicht, Züge aus dem Tunnel gleich wieder - auf dem Gegengleis - zurückzuschicken.



Station Vier Grenzen

In Höhe der Einmündung des Lister Kirchweges befindet sich die nächste Station Vier Grenzen. Auch hier sind seitliche Hochbahnsteige errichtet worden. Als Besonderheit sei angemerkt, dass direkt am stadteinwärts liegenden Bahnsteig die Bushaltestelle angelegt wurde. Somit ist hier ein kurzes Umsteigen möglich. Diese Station ist mit wesentlich längeren Dächern überdacht als die meisten anderen auf dieser Strecke.



Station Pelikanstraße

Gleich hinter der Kreuzung mit der Pelikanstraße liegt die gleichnamige Station, welche auch in 2005 mit einem neuen Mittelhochbahnsteig ausgestattet wurde. Aufgrund der Enge der Podbi an dieser Stelle ist das stadtauswärts führende Gleis auch vom Individualverkehr zu nutzen.



Station Spannhagengarten

Hinter der Kreuzung Podbi/Hermann-Bahlsen-Allee befindet sich die Station Spannhagengarten. Hier wurden standardmäßig seitliche Hochbahnsteige errichtet. Die Eröffnung fand im Herbst 2007 statt.



Station Klingerstraße

Im gleichen Jahr wurde auch die Station Klingerstraße mit seitlichen Hochbahnsteigen versehen. Diese Station liegt unmittelbar vor der Kreuzung Podbi/Klingerstraße.



Station Noltemeyerbrücke

Diese Station wurde Ende der 90er Jahre im Zuge der Verbreiterung des Mittellandkanals neu angelegt. Direkt auf der Kanalbrücke wurden die bisher separaten Haltestellen in der Podbi und Sutelstraße zusammengefasst. Die Station wurde mit Seitenbahnsteigen errichtet und größtenteils überdacht. Mit ihren vielen Bögen ist sie eine der schönsten Stationen im gesamten oberirdischen Netz. Es sei noch angemerkt, dass hier aufgrund vieler Umsteiger ein Mittelbahnsteig optimaler gewesen wäre.




Hinter der Station Noltemeyerbrücke zweigt nach Norden der Bothfelder Ast ab, der weiter unten behandelt wird. Die Stammstrecke wird weiter mittig auf der Podbielskistraße geführt.

Station In den Sieben Stücken

Nach Überquerung der großen Straßenkreuzungen Gehaplatz und Podbi/Im Heidkampe führt die Strecke in die Station In den Sieben Stücken in Höhe der gleichnamigen Straßeneinmündung. Die Station liegt im Einzugsbereich sowohl des Oststadtkrankenhauses als auch eines großen Wohngebietes. Diese Station wurde in 2005 mit Seitenhochbahnsteigen ausgebaut.



Station Paracelsusweg

Nach Abbau der alten Wendeschleife im Zuge der Verlängerung nach Altwarmbüchen wurde mittig auf der Podbi direkt vor der Kreuzung Kirchhorster Str./Podbi die neue Station Paracelsusstraße (vormals Lahe) ebenfalls mit seitlichen Hochbahnsteigen angelegt. Auch hier hätte man - wie an der Station Noltemeyerbrücke - besser einen Mittelbahnsteig gebaut, um dem Umsteigeverkehr zwischen Altwarmbüchen und Misburg zu vereinfachen.



Hinter der Station zweigen die Äste in Richtung Altwarmbüchen und Misburg ab.

Altwarmbüchener Ast

zum Seitenanfang

Nach gut 2-jähriger Bauzeit wurde am 11.6.2006 die Linie 3 um ca. 4,6 km bis nach Altwarmbüchen verlängert. Insgesamt wurden sieben neue Hochbahnsteige nach gleichem Muster mit Seitenbahnsteigen errichtet. Die Strecke führt mittig auf der Kirchhorster Straße unter der Autobahn hindurch und weiter auf Altwarmbücher Seite im Zuge der Hannoverschen Straße, um dann an der Kircher Straße nach links Richtung Endstation am Blocksberg abzubiegen.

Station Stadtfriedhof Lahe

Die Station Station Stadtfriedhof Lahe wurde östlich der Kreuzung Im Klingenkampe gebaut und erschließt sowohl den größten Friedhof Hannovers als auch ein Neubaugebiet.



Station Oldenburger Allee

Weiter gehts bis hinter die Kreuzung mit der Oldenburger Allee. Hier wurde die nächste Station errichtet. Von hier wird das Gewerbegebiet Lahe erschlossen.



Weiter führt die Strecke unter der Autobahn Berlin - Ruhrgebiet hindurch. Hierfür wurde die vorhandene Brücke um ein drittes Feld erweitert.



Station Altwarmbüchen/Opelstraße

Hinter der Kreuzung mit der Opelstraße liegt die gleichnamige Station. Hier wird sowohl das Einkaufszentrum Altwarmbüchen als auch das Naherholungsgebiet am Altwarmbüchener See erschlossen.



Station Altwarmbüchen/Ernst-Grote-Straße

Die nächste Station Ernst-Grote-Str. liegt in Höhe des Hornbach Baumarktes. Hier werden sowohl das Gewerbegebiet als auch die südlichen Wohngebiete Altwarmbüchens angebunden.



Hinter der Station biegt die Strecke nach links Richtung Zentrum ab. Die Trasse wird jetzt seitlich der Kircher Straße geführt.

Station Altwarmbüchen/Zentum

Hinter der Kreuzung Bothfelderstraße ist die Station Awb./Zentrum gebaut worden. Von hier werden das Zentrum Altwarmbüchen mit Rathaus als auch große Wohngebiete bedient.



Station Altwarmbüchen

Hinter der Querung der Straße Blocksberg endet die Strecke in der Endstation Altwarmbüchen. Auch hier wurden Seitenbahnsteige errichtet, von denen ein direktes Umsteigen in die Busse ins weitere Umland als auch umgekehrt - vom Bus in die die Bahn - möglich ist. Die Anlage wird von einem P&R-Parkplatz mit über 100 Stellplätzen abgerundet.

Blick Richtung Süden - rechts der Abfahrtsbahnsteig - links der Ankunftsbahnsteig Aus Hannover ankommender 3-Wagen-Zug

Weitere Informationen zur Planung und zur Eröffnung der Strecke nach Altwarmbüchen sowie diverse Bilder finden sie im
Exkurs zur Stadtbahn Altwarmbüchen.



Misburger Ast

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Am 12.12.2010 wurde die Streckenverlängerung nach Misburg/Nord (offiziell "Schierholzstraße") mit einjähriger Verzögerung feierlich eröffnet. Nunmehr fährt die Linie 7 regelmäßig auf der Strecke Wettbergen - Schierholzstr. Die Neubaustrecke führt anfangs mittig auf der Buchholzer Straße bis sie hinter der Station Pappelwiese auf die östliche Seite schwenkt.

Station Pappelwiese

Hinter der Kreuzung Pappelwiese/Stilleweg wurde die Station Pappelwiese nach Altwarmbüchener Muster mit Seitenbahnsteigen angelegt. Hier werden große Bürokomplexe und Wohngebiete erschlossen.



Station Schierholzstraße

Die vorläufige Endstation wurde hinter der Kreuzung Schierholzstr./Quendelring gebaut. Auch hier wurden wieder Seitenbahnsteige errichtet. Die Station grenzt unmittelbar an die vorhandene Garagenbebauung an. Südlich der Station wurden noch ca. 300 Meter Gleis verlegt, die vorerst als Abstell- und Wendeanlage dienen.




Am 19.01.2012 wurde die weitere Ausbauplanung nach Misburg/Meyers Garten genehmigt. Die Ausschreibungen sollen kfr. erfolgen. Die neue Strecke soll nach neuesten Planungen in der zweiten Jahreshälfte 2014 eröffnet werden. Die 1,8 km lange Neubaustrecke soll ca. 14 Mio. Euro kosten, was auf erhebliche Einsparungen hindeutet. In ersten Berechnungen war von ca. 18 Mio. Euro die Rede. Weitere Einzelheiten werden unter A-News eingestellt.

Weitere Informationen zur Geschichte und Planung der Strecke nach Misburg/Meyers Garten finden sie im
Exkurs zur Stadtbahn Misburg.



Bothfelder Ast

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Hinter dem Abzweig von der Podbielskistr. führt der Bothfelder Ast straßenbahnmäßig mitten auf der Sutelstraße bis zur Kugelfangtrift. Hier ist der Straßenquerschnitt so eng bemessen, dass kein separates Gleisbett möglich ist. Erst nach dem Schwenk in Richtung Langenforther Straße ist seit Ende der 70er Jahre ein unabhängiger Bahnkörper angelegt worden, der nachher seitlich der Burgwedeler Straße bis zum Ende direkt hinter der Autobahnbrücke führt. Aber auch die Stationen an der Ausbaustrecke sind noch sämtlich als Tiefbahnsteige angelegt worden.

Station Bothfelder Kirchweg

Die Station liegt mitten im Straßenraum ohne jegliche Fußgängerinsel. Hilfsweise wurde eine Ampel eingerichtet, welche beim Einfahren eines Zuges auf rot für die PKWs schaltet. Bereits vor der Kreuzugsampel haltende Autos können sich jedoch nicht in Luft auflösen. So ist das Ein- und Aussteigen oft ein Hindernislauf.

Station Bothfeld

Die Station liegt direkt nach dem Verlassen der Sutelstraße an der Kugelfangtrift. Auch hier sind wie auf dem Rest der Strecke (Ausnahme Bothfelder Kirchweg) lediglich Niedrigbahnsteige allerdings als separate Bahnsteige angelegt worden. Hier trifft man noch auf das altbekannte schwarz-weiße Schachbrettmuster als Pflasterung - fast ein Retro-Look im Gegensatz zu den heutigen "Hochglanzbahnsteigen".

Station Bothfeld

Station Kurze-Kamp-Straße

Weiter führt die Strecke bis kurz vor die Kurze-Kamp-Straße, wo die nächste Station liegt. Hier wird das neue Zentrum Bothfelds bedient. Ein kleiner P&R-Parkplatz rundet das Angebot ab.

Station Kurze-Kamp-Straße

Station Stadtfriedhof Bothfeld

In Höhe des Bothfelder Friedhofes liegt die nächste Station. Hier werden der Stadtfriedhof und das Wohngebiet Bothfeld erschlossen.

Station Stadtfriedhof Bothfeld

Station Fasanenkrug

Gleich nach der Unterquerung der Autobahn schwenkt die Strecke nach links in eine Wendeschleife ein. Hier im hannoverschen Stadtteil Isernhagen-Süd endet die Strecke, welche bis zum 24.8.1956 noch bis Großburgwedel weitergeführt wurde. Heute wird der Anschluss nach Großburgwedel mit einer Buslinie hergestellt.

Endstation Fasanenkrug



Anmerkung

In den ursprünglichen Bauplänen war der Anschluss von Bothfeld durch die B-Linie von der Alten Heide her geplant. Bislang führte die Straße Kugelfangtrift zwischen zwei Kasernen hindurch, sodass an eine Verbreiterung nicht zu denken war. Nach Aufgabe des Bundeswehrgeländes könnte man jetzt neue Überlegungen starten. Allerdings steht bislang nichts davon im Nahverkehrsplan.
Wie bereits angesprochen, kann die Strecke in der Sutelstraße nicht unabhängig gestaltet werden.

Insgesamt sind die Strecken von Altwarmbüchen und Misburg bis nach Wettbergen als erste im hannoverschen Netz komplett mit Hochbahnsteigen ausgestattet worden. Auf den Linien U3 und U7 können ab 2013 die neuen Züge der Serie TW 3000 eingesetzt werden.



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