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Stadtbahn Hannover

Linie A

Linienast A-Süd

Quelle: openstreetmap.org bei wikipedia.de
Quelle für Grafik: openstreetmap.org bei wikipedia.de mit persönlichen Ergänzungen

In diesem Kapitel wird der aktuelle Zustand (Juli 2011) der Strecke A-Süd vorgestellt; beginnend am Tunnelende an der Legionsbrücke.

Station Allerweg

Nach dem Tunnelende überquert die Stadtbahn die Ihmebrücke und führt dann direkt hinter der Kreuzung mit der Auestraße - hier münden die Schienen der Linie 17 vom Schwarzen Bären kommend - in die Station Allerweg. Diese wurde als Hochbahnsteig mit zwei Seitenbahnsteigen mittig auf der Ritter-Brüning-Straße liegend zwischen der Auestraße und dem Allerweg angelegt. Die Einweihung der Hochbahnsteige erfolgte - wie bei der Station Stadionbrücke - mit Freigabe des neuen Tunnels Legionsbrücke in 1999.



Station Stadionbrücke

Die Station wurde mit einem breiten Mittelbahnsteig angelegt, um bei Veranstaltungen im nahegelegen Stadion genügend Platz zu bieten. Leider hat die Station nur einen Zugang an der Straßenkreuzung und dieser ist zudem auch noch straßenbündig ausgeführt. Das führt bei größeren Veranstaltungen im Stadion häufig zu Problemen. Hinter der Station befindet sich eine Wende- und Abstellanlage.



Station Bahnhof Linden/Fischerhof

Diese zur Fußball-WM 2006 neu erbaute Station liegt unterhalb der Bahnstrecke. Hier kann direkt von bzw. in die S-Bahn umgestiegen werden. Dazu wurde nach Verbreiterung der Eisenbahnbrücke ein Mittelbahnsteig errichtet, der im Süden bis zur Straße Im Lämpchen reicht. Die vorher vorhandenen Haltestellen Fachhochschule und Friedrich-Ebert-Platz wurden ersatzlos aufgehoben.



Station Schünemannplatz

Weiter führt die Strecke im Zuge des Ricklinger Stadtweges bis zur neu gebauten Station Schünemannplatz, welche nördlich der Kreuzung mit der Pfarrstraße liegt. Hier wurde aufgrund der sehr beengten Platzverhältnisse ein Mittelbahnsteig errichtet und am 7. Dezember 2008 zusammen mit der Station Am Sauerwinkel als letzte Hochbahnsteige auf der A-Süd freigegeben.



Station Beekestraße

Diese Station wurde am 3. Mai 2006 ebenfalls als Mittelhochbahnsteig eröffnet. Sie liegt zwischen dem Schulwinkel und der Beekestraße. Hinter der Station verschwenkt die Trasse auf die nördliche Seite des Ricklinger Stadtweges, überquert die Bundesstraßen 6/65 mithilfe einer Brücke und mündet in die 2006 hierhin verlegte Station Wallensteinstr.



Station Wallensteinstraße

Diese Station wurde im Vorgriff auf den seit langem geplanten Ausbau Richtung Hemmingen westlich der Kreuzug Göttinger Chaussee neu mit seitlichen Hochbahnsteigen gebaut. Hinter der Göttinger Chaussee ist mittig zwischen den Richtungsgleisen eine Kehranlage errichtet worden, an denen derzeit die Linie 17 endet.

Zu den Planungen des Astes nach Hemmingen gibt es hier einen
Exkurs zur Stadtbahn Hemmingen.



Station Bartold-Knaust-Straße

Die Gleise führen weiter in nördlicher Randlage bis zur Station Bartold-Knaust-Straße, welche östlich der gleichnamigen Straßenkreuzug mit seitlichen Hochbahnsteigen angelegt wurde.



Station Am Sauerwinkel

Gleich hinter der Kreuzung Wallensteinstr./Am Sauerwinkel wurde im Dezember 2008 die neue Station mit ebenfalls seitlichen Hochbahnsteigen eröffnet.



Etwa in Höhe Stemmer Straße führt die Strecke in einen Tunnel, welcher am 25.09.1977 in Betrieb genommen wurde.



Station Mühlenberger Markt

Nach ca. 500 m wird die Tunnelstation Mühlenberg - seit der Umbenennung in 2010 Mühlenberger Markt genannt - erreicht. Diese erschließt den zentralen Bereich des in den 70er Jahren neu angelegten Stadtteils. Hier sind nach hannoverschem Standard Seitenbahnsteige angelegt worden. Bis Mai 1999 war hier Endstation auf der A-Süd.



Station Tresckowstraße

Am 29. Mai 1999 wird zusammen mit der Verlängerung des Innenstadttunnels zur Legionsbrücke auch die Verlängerung nach Wettbergen in Betrieb genommen. Nach ca. 300 Metern Tunnelstrecke, welche bisher als Wendeanlage genutzt wurde, erreicht die Strecke über eine Rampe wieder das Tageslicht und mündet gleich in die Station Tresckowstraße vor der Kreuzung mit der gleichnamigen Straße. Hier wurden zwei Seitenbahnsteige in Hochlage angelegt.



Station Wettbergen

Bis zur Endstation passiert die Strecke noch eine Abstellanlage und ein Weichenkreuz bevor die Strecke in einer großzügig angelegten Stumpfendstation an der Kreuzung Hamelner Chaussee/Hauptstraße endet. Zwischen den beiden Gleisen wurde ein Mittelbahnsteig angelegt, auf der westlichen Seite ein zusätzlicher Bahnsteig mit direkter Anbindung an die hier endenden Buslinien. Gleichzeitig ist ein kleiner P&R-Parkplatz entstanden.



Anmerkung

Die Strecke der A-Süd ist anfangs - nach dem Tunnelende - noch als besonderer Bahnkörper angelegt und somit recht unabhängig vom Individualverkehr. Lediglich an Ampelanlagen kann es zu geringen Verzögerungen kommen, obwohl die Züge sich eine Vorrangschaltung anfordern können.

Im Zuge des Ricklinger Stadtweges - beginnend ab Station Fischerhof - muss sich die Stadtbahn jedoch den engen Straßenraum mit dem laufenden und parkenden PKW-Verkehr teilen, was leider immer wieder zu Verzögerungen führt. Erst ab der Station Beekestraße fährt die Bahn wieder auf einem separaten Bahnkörper. Warum hier und im Zuge der Wallensteinstraße der besondere Bahnkörper nicht komplett eingezäunt wurde und somit eine unabhängige Gleisanlage geschaffen wurde, bleibt von den Planern unbeantwortet.

Vom Tunnelausgang vor der Station Tresckowstr. bis zum Endpunkt sind die Gleisanlagen dann als unabhängige Bahnkörper ausgebaut.





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