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Geschichte der Linie B

Nach den ursprünglichen Plänen ("Wehner-Plan") sollte die Linie B von Vahrenwald in die Südstadt geführt werden. Die ersten Bauarbeiten an der B-Linie sind 1970 im Zuge des Ausbaues der Linie A zwischen Kröpcke und Weißekreuzplatz durchgeführt worden.

Die Entscheidung für den Tunnel der Linie B-Nord vom Weißekreuzplatz bis zur Werderstraße wurde im März 1970 vom Rat der Stadt Hannover getroffen. Ab Juli 1975 frisst sich von der Vahrenwalder Str./Ecke Triftstr. eine Schildvortriebsmaschine durch den Untergrund der Oststadt. Auf dieser Strecke werden erstmalig in Hannover Tunnelmeter mit Hilfe einer sogenannten Schildvortriebsmaschine gebaut ohne die Straße darüber aufreißen zu müssen. Gleichzeitig wird die Station Werderstraße an der gleichnamigen Kreuzung in offener Bauweise errichtet. Nördlich der Station wird der Tunnel über eine Rampe an die Gleise in der Vahrenwalder Straße angebunden. Eröffnung der B-Nord-Strecke ist am 27. Mai 1979. Es verkehren die Linien 19 (Alte Heide - Empelde) und 17 (Langenhagen/Berliner Platz - Kröpcke). Für die Linie 19 wurde vom bisherigen Endpunkt Vahrenheide eine ca. 1,7 Km lange Verlängerung bis zur Station Alte Heide in Betrieb genommen. Gleichzeitig wurden im Bereich der oberirdischen Strecke erstmals für Hannover Hochbahnsteige errichtet.

Start der Schildvortriebsmaschine an der Triftstr. - Quelle Stadtbahn Hannover-Linie B-Nord - LHH U-Bahn Bauamt Übergang zwischen Tübbingstrecke und Tunnel Richtung Werderstr. - Quelle Stadtbahn Hannover-Linie B-Nord - LHH U-Bahn Bauamt

Die Planungen für die Strecke B-Süd beginnen im August 1973. Es zieht sich jedoch bis zum 17.1.1976 hin, ehe der erste Rammschlag in der Georgstraße erfolgen kann. Ausschlaggebend hierfür waren Streitigkeiten, ob im Zuge der Hildesheimer Straße zwei oder drei Stationen gebaut werden sollten. Letztendlich hat man sich für drei Stationen entschieden. Zunächst wurden jedoch im Zuge der Georgsstraße die Tunnel der Linien B und C gebaut. Liegen die Stationen am Kröpcke noch übereinander, so sind sie bis zum Aegidientorplatz nebeneinander gelegen, was das Umsteigen wesentlich erleichtert. Im Zuge der Hildesheimer Straße werden die Stationen Schlägerstraße, Geibelstraße und Altenbekener Damm gebaut. Anschließend wird das Straßenniveau über eine Rampe in Höhe der Elkartallee erreicht. Am 31. Mai 1981 wird die erste Teilstrecke der B-Süd bis zur Schlägerstraße freigegeben. Hier befindet sich auch eine unterirdische Wendeanlage. Die Linie 17 wird vom Kröpcke bis zur Schlägerstraße verlängert. Am 26.9.1982 wird dann der gesamte B-Süd-Tunnel feierlich eröffnet. Die oberirdischen Anschlussstrecken werdem noch bis 1986 ausgebaut. Die Strecke zum Messegelände wird ebenfalls zur Tunneleröffnung stadtbahngerecht ausgebaut; die Stationen lassen jeweils 3-Wagen-Züge zu, um zu Messezeiten die großen Menschenmassen bewältigen zu können.

Am 29. September 1991 wird die Strecke B-Nord in Langenhagen vom Berliner Platz über das Stadtzentrum bis zur Theodor-Heuss-Straße verlängert. Alle Stationen ab Langenforther Platz erhalten Hochbahnsteige. Die Haltestellen Berliner Platz und Angerstr. werden noch als Tiefbahnsteige (also normale Haltestelleninseln) ausgeführt. Dieses sind die letzten ihrer Art bei Neubaustrecken im Netz in Hannover.

Aktuell fahren folgende Linien auf der B-Strecke:

Linie U 1 (Langenhagen - Laatzen - Sarstedt)
Linie U 2 (Alte Heide - Rethen)
Linie U 8 (Hauptbahnhof - Messe)
Linie U 18 (Hauptbahnhof - Messe) nur zu Messezeiten und bei besonderen Veranstaltungen

In den folgenden Kapiteln werden zuerst die innerstädtischen Tunnelstrecken und anschließend die verschiedenen Äste vorgestellt. Am Ende folgen aktuelle Planungen und Neuigkeiten.



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