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Tunnel der Linie B


Plan der Tunnelstrecke der B-Nord (vom Kröpcke bis zur Werderstraße)



Plan der Tunnelstrecke der B-Süd (vom Kröpcke bis zur Rampe Döhrener Turm)



In diesem Kapitel werden die Tunnelstationen der Linie B vorgestellt beginnend am Tunnelende im Norden.

Station Werderstraße

Gleich hinter der Station Vahrenwalder Platz, welche noch oberirdisch gelegen ist, führt eine leicht geschwungene Rampe hinab in den Tunnel zur Station Werderstraße. Die Station liegt am südlichen Ende der Vahrenwalder Straße in Höhe der Kreuzung mit der Werderstr/Phillipsbornstr. und ist über eine Zugangsanlage im Mittelbereich erschlossen. Über ein Zwischengeschoss können Fußgänger sowohl die vielbefahrende Ausfallstraße unterqueren als auch zu den darunterliegenden Seitenbahnsteigen gelangen. Vom Zwischengeschoss kann man teilweise in die zweigeschossige Halle und auf die Bahnsteige blicken.

Die Seitenwände der gesamten Station sind mit rehbraunen Klinkern versehen, was auf die nahegelegenen Industriebauten hinweisen soll. Die Mittelsäulen weisen einen sechseckigen Querschnitt auf uns sind "naturbelassen". Die Bahnsteige sind standardmäßig 103 m lang und 3,5 m breit.



Hinter der Station beginnt die erste bergmännische gebaute Tunnelstrecke Hannovers, welche sich von der Vahrenwalder Str./Höhe Triftstr. unter der Oststadt bis zum Weißekreuzplatz hinzieht. Es werden zwei 815 m lange Röhren gebaut, die dann Anschluss an den Tunnel der Linie A erhalten. Hier werden bis zum Kröpcke die äußeren zwei Gleise des insgesamt viergleisigen Tunnels genutzt.

Station Hauptbahnhof

Die Station wurde bereits im Zuge der Linie A vorgestellt. Die Züge der Linie B nutzen die jeweiligen außen liegenden Gleise, sodass die Türen der Züge hier auf der linken Seite geöffnet werden. Für Hannover seinerzeit eine Neuigkeit und Umgewöhnung für die Fahrgäste. Da die Züge der Linien A und B zumindest planmäßig gleichzeitg einlaufen, ist ein sehr kurzes Umsteigen ohne lange Wartezeiten möglich. Selbst in der Praxis klappt das erfreulich oft.

Station Kröpcke

Nach Unterquerung des Hauptbahnhofes und der Bahnhofstr. zweigt die Strecke kreuzungsfrei nach Süden ab und fährt in die Station Kröpcke ein. Die Station liegt in der Georgstr. ungefähr zwischen Ständehausstr. und Windmühlenstr. auf gleicher Höhe wie die Station der Linie A. Somit ist zumindest für die Passagiere aus Linden kommend ein kurzes Umsteigen in die Züge Richtung Süden möglich. Alle anderen Umsteiger müssen die unterhalb der Stationen liegende Verteilerebene nutzen, die mit Treppen, Rolltreppen und teilweise mit Fahrstühlen zu erreichen ist. Ausgänge befinden sich an beiden Bahnsteigenden, am nördlichen mit Zugang zum Kröpcke und am südlichen mit Ausgängen in Höhe der Windmühlenstr.

Unterhalb der Station für die Linie B und der darunter liegenden Verteilerebene wurde auch gleich die Station für die Linie C errichtet.

Station Aegidientorplatz

Liegen die Gleise der Linien B und C am Kröpcke noch linienrein übereinander in separaten Stationen wird über ein Kreuzungsbauwerk im Zuge der südlichen Georgstraße ein Richtungsbetrieb in der Station Aegidientorplatz hergestellt. Unterhalb der Verteilerebene (-1), über welche die Station mit sechs Zugängen erreichbar ist, liegt zunächst die Ebene -2 mit den stadteinwärtsfahrenden Gleisen. An einem Mittelbahnsteig halten auf der östlichen Seite die Züge der C-Linien und auf der westlichen die der B-Linien. Auf der Ebene -3 halten die stadtauswärts fahrenden Linien, genauso angeordnet wie eine Ebene höher. Hinter der Station führt die Strecke der Linie B unterhalb der Hildesheimer Str. Richtung Süden. In Höhe Wilhelmstraße zweigt dann der Tunnel der Linie C-Ost von der B-Linie ab.



Quelle: Broschüre 'U-Bahn-Bau am Aegidientorplatz/LH Hannover/1976'

Station Schlägerstraße

Die Stationen in der Südstadt unterhalb der Hildesheimer Str. sind alle in gleichen Abmessungen gebaut worden: 103 m lange Seitenbahnsteige von jeweils 3,5 m Breite und Ausgängen an beiden Bahnsteigenden. Die Station Schlägerstr. liegt zwischen den Einmündungen Schlägerstr. und Sextrostr./Feldstr. Über je zwei Zugänge pro Bahnsteigende werden die Fahrgäste über eine Verteilerebene zu den Bahnsteigen geführt. DIe Station selbst ist mit blauen und grünen Kacheln ausgestattet; auffällig ist die abgeschrägte Deckenkonstruktion.



Hinter der Station befindet sich eine Abstell- und Wendeanlage. Hierzu wurde ein drittes Gleis zwischen den Gleisen gelegt.

Station Geibelstraße

Die nächste Station befindet sich zwischen den Einmündungen der Bandelstr. im nördlichen Bereich und der Geibelstr. im südlichen Bereich der Station. Hier sind auch die Zugänge angesiedelt worden. Die Seitenwände der Bahnsteigebene sind mit blauen Keramikelementen verkleidet, die Decke ist in weiß gehalten.



Station Altenbekener Damm

Hinter der Krezung mit der gleichnamigen Straße liegt die letzte Tunnelstation des B-Tunnels. Die Zuänge liegen zum einen am Altenbekener Damm zum anderen kurz vor der Einmündung der Straße Im Haspelfelde. Die Station selber ist in Anspielung an die vorhandene Bebauung in der Südstadt mit roten Klinkern verkleidet. Teilweise wurden Elemente der nahegelegenen Brauerei eingebaut.



Hinter der Station verbindet eine Rampe den Tunnel mit den Anschlusstrecken in Richtung Süden. Bis zum Döhrener Turm ist die Strecke als unabhängiger Bahnkörper mit beiderseitigen Zäunen angelegt, sodass hier auch die Höchstgeschwindigkeit gefahren werden kann.

Anmerkung

Die Tunnelstrecke der Linie B ist 5,4 km lang und insgesamt mit 7 Stationen ausgestattet. Viele Fahrgäste vermissen eine Station in Höhe des Welfenplatzes (zwischen Werderstr. und Hauptbahnhof gelegen). Hierauf hat man seinerzeit aus verschiedenen Gründen verzichtet. Zum einen sicher aus finanziellen Gründen, zum anderen kann somit ein erheblicher Fahrzeitgewinn erzielt werden. Zur Erschließung des Gebietes kann außerdem die Station Sedanstr./Lister Meile genutzt werden. Im aktuellen Nahverkehrsplan ist jedoch wieder der nachträgliche Bau einer dortigen Tunnelstation angedacht.



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