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Linienast D-Süd

Quelle: openstreetmap.org bei wikipedia.de
Quelle für Grafik: openstreetmap.org bei wikipedia.de mit persönlichen Ergänzungen

In diesem Kapitel wird der aktuelle Zustand (Dezember 2011) der Strecke D-Süd vorgestellt; beginnend ab der Hans - Böckler - Allee. Die gesamte Strecke liegt auf separatem teils unabhängigen Bahnkörper. Lediglich die Kreuzungen mit den Querstraßen sind ampelgesichert zu überqueren. Im Bereich Bemerode gibt es ein kurzes Tunnelstück.

Station Freundallee

Nach Verlassen des C-Tunnels hinter dem Braunschweiger Platz zweigt die zur Expo 2000 gebaute D-Süd-Strecke in Höhe der ehemaligen Wendeanlage Freundalle nach Süden ab. Nach ca. 100 m liegt die Station mit seitlichen Hochbahnsteigen bis an die Willestraße. Danach schließt sich ein drittes mittig liegendes Gleis an, welches für das Wenden von Zügen aus dem Tunnel genutzt werden kann. Die Strecke führt weiter bis zur Kreuzung mit dem Bischofsholer Damm; dort wendet sie sich in Richtung Südwesten.



Station Kerstingstraße

Gleich nach dem Einbiegen auf den Bischofsholer Damm liegt die nächste Station. Alle oberirdischen Stationen bis auf die Endstation wurden nach gleichem Muster mit Seitenhochbahnsteigen errichtet. Lediglich die Aufbauten sind mit unterschiedlichen Materialen ausgestattet worden.



Station Kinderkrankenhaus auf der Bult

Die Strecke führt weiter mittig auf dem Bischofsholer Damm bis in Höhe des Kinderkrankenhauses. Hier ist die nächste Station gelegen. Danach schwenkt die Trasse auf die südliche Seite der Straße, um auf einer neu errichteten Brücke den Messeschnellweg (B6) zu überqueren.



Station Zuschlagstraße

Die Schienen bleiben südlich der Straßenseite. Zwischen Lange-Feld-Str. und der Güterumgehungsbahn liegt die nächste Station mitten in einer Landschaft aus Kleingärten. Wer soll hier ein- und aussteigen?



Station Bünteweg/Tierärztliche Hochschule

Hinter der Einmündung des Bünteweges liegt die nächste Station, welche die Gebäude der Tierärztlichen Hochschule erschließt.



Station August-Madsack-Straße

Weiter führt die Strecke unterhalb des Südschnellweges bis zum Pressezentrum Hannover an der August-Madsack-Str.



Station Seelhorster Allee

Nach der Kreuzung mit der Seelhorster Allee ist die nächste Station gelegen. Hier wird ein großes Neubaugebiet erschlossen.



Station Emslandstraße

Kurz bevor die Bemeroder Straße nach Westen in die Straße Am Sandberge übergeht, schwenkt die Trasse nach Südwesten. Vor der Kreuzung mit der Emslandstr. liegt die nächste Station. Dananch geht es weiter parallel zur Alten Bemeroder Str. bevor die Trasse unterhalb des Lubowitzweges in einen kurzen Tunnel übergeht. Hier wird das Wohngebiet und die Brabeckstr. unterfahren.



Station Brabeckstraße (vormals Bemerode)

Unmittelbar nach Unterquerung der Brabeckstr. liegt die zentrale Station im Zentrum Bemerodes. Hier wurde noch der - 1 Ebene eine Station nach U-Bahn-Manier errichtet. Nach oben offen ist aber der gesamte Bahnsteigbereich überdacht. An den Bahnsteigenden gibt es großzügige Zugänge mit separater Überdachung.

Hinter der Station erreicht die Trasse wieder Geländeniveau und verschwenkt in einer großen 180° Kurve zum neuen Stadtteil Kronsberg am Fuße des gleichnamigen Höhenzuges im Südwesten Hannovers.



Station Feldbuschwende

Gleich am Beginn der Wohnbebauung liegt die erste Station im neuen Stadtteil am östlichen Rande der Bebauung. Die Trasse führt am nordöstlichen Rand der Erschließungsstraße entlang.



Station Kronsberg

Vor der Kreuzung mit der Wülferoder Str. liegt im Stadtteilzentrum Kronsberg die nächste Station. Hinter der Kreuzung ist mittig ein Wende- und ABstellgleis angelegt.



Station Krügerskamp

Weiter geht es bis zur nächsten Station am südwestlichen Ende des Stadtteils. Hier werden neben den Wohngebieten auch die großen Bürokomplexe der LBS und der Finanz IT erschlossen. Unterwegs zur nächsten Station wird die Emmy-Nöther-Allee (ein Messezubringer) in einer kuzen Unterführung unterquert.



Station Stockholmer Allee

Am nordöstlichen Ende des Gewerbegebietes Kronsberg liegt die nächste Station.



Station Messe Ost

Kurz vor Unterquerung der Mailänder Allee wird die Strecke dreigleisig und führt anschließend in die großzügig angelegte Endstation Messe/Ost (Expo-Plaza) ein. Ein im Westen gelegener Seitenbahnsteig ermöglicht den auf Gleis 1 ankommenden Fahrgästen den direkten Ausstieg in Richtung Expo Plaza und Messegelände. Zwischen den Gleisen 2 und 3 liegt ein breiter Mittelbahnsteig, der über Treppen und Rolltreppen mit derüber den Gleisen liegenden Verteilerebene verbunden ist. An Gleis 2 halten bei Veranstaltungsbeginn nachfolgende ankommende Züge. Bei Veranstaltungsende dienen die Gleise 2 und 3 für die Abfahrt. Die gesamte Station ist mit einem großen Glasdach überdeckt.

Hinter der Station ist noch eine fast einen Kilometer lange Abstellanlage und Wendeschleife angelegt. Es bestehen Überlegungen an der Wendeschleife eine weitere Station zur Erschließung des großen Gewerbegebietes Expopark anzulegen.

Blick von der Expo Plaza auf die Endstation

Blick von der Brücke Mailänder Allee nach Süden zur Endstation

Anmerkung

Die D-Süd wird von keiner reinen D-Linie befahren, sondern ist fahrtechnisch ein Teil der C-Strecke. Somit fährt hier die Linie U 6 vom Nordhafen kommend. Die Bahnen der D-West von Ahlem kommend enden straßenbahnmäßig obererdisch am Aegi, da diese Strecke nicht an das Tunnelnetz angeschlossen ist.

Anbei noch einige weitere Aufnahmen (vorher-/nacher-Vergleich) zur D-Süd: Exkurs zu den Bildern zur Linie D-Süd.



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