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TW 4000

Die HAZ schrieb am 14.12.2019 ("Üstra investiert 400 Mio Euro") davon, dass die ÜSTRA 275 neue Stadtbahnwagen beschaffen will. Davon sollen 75 bereits in 2022 gekauft werden. Die Lieferung soll ab 2025 erfolgen. Ein ambitionierter Plan aus meiner Sicht, wenn ich an die Ausschreibung des TW 3000 denke.

Einzelheiten stehen noch nicht fest, z.B. ob es sich - wie beim TW 3000 - wieder um Einzelwagen handelt oder um Doppelwagen wie beim TW 2500. Zu überlegen wäre aus meiner Sicht auch, gleich 75 m lange Züge zu bestellen, da in der Regel 3-Wagen-Züge eingesetzt werden. Warten wir es ab.

In der Sitzung des Verkehrsausschusses am 18.02.2020 wurde von ÜSTRA-Vorstandsmitglied Frau Hain berichtet, dass man wohl wieder auf einen 25 m langen TW abstellen wird. Langzüge sollen höhere betriebliche Schwierigkeiten bereiten, falls so ein Zug mal ausfalle.

Der dort gehaltene Vortrag beinhaltet die Einzellose (zur Lieferung) und weitere Investitionen für z.B. einen weiteren Betriebshof.

Im Mai 2021 berichtet die Üstra auf ihrer Homepage davon, dass sie einen Teilnahmewettbewerb eingeleitet hat, um herauszufinden, wer sich an der eigentlichen Ausschreibung beteiligen will. Auch in diversen Portalen wird von den Ausschreibungen zum neuen TW 4000 berichtet.

Heute fällt mir ein Artikel aus Frankfurt in die Hände, der bereits im September 2021 im Straßenbahn Magazin erschienen ist: Hier werden aktuell die U5 ER-Triebwagen (Einrichtung-TW), die bisher aus einem Verbund von zwei Fahrzeugen unterwegs waren (analog unseren TW 2500), durch ein oder zwei neue Mittelwagen ohne Führerstand verlängert. Somit entstehen Fahrzeuge, die 75 m bzw. sogar 100 m lang und durchgehend begehbar sind.

Das Frankfurter Stadtbahnnetz ist mit dem Hannoverschen Netz vergleichbar. Warum sollten nicht in Hannover auch durchgehende Züge von zumindest 75 m Länge eingesetzt werden können? Zumal auf vielen Linien bei uns auch 3-Wagen-Züge die Regel sind. Kosten für vier Führerstände könnten eingespart werden! Im Falle eines Unfalles o.ä. könnten die Züge notfalls getrennt werden, um besser abgeschleppt werden zu können. Oder man müsste stärkere Abschleppzüge einkaufen.

Am 07.06.2022 erscheint in der HAZ ein Artikel zum TW 4000: Nach einem Förderantrag in 2021 für 42 neue Triebwagen ist aktuell beim Land Niedersachsen ein weiterer Antrag zur Förderung von weiteren 33 Bahnen gestellt worden. Die Stückkosten für einen Triebwagen sollen bei 3,7 Mio Euro liegen.

Mittlerweile sollen Angebote von Herstellern vorliegen. Zu Details kann aufgrund des laufenden Bieterverfahrens noch nichts gesagt werden. Im Sommer soll der Zuschlag erteilt werden. Anschließend wird der neue Wagen vorgestellt werden. Maße und Strukturen sollen sich laut Verkehrsdezernent Franz an den Vorgängermodellen orientieren. Also wieder 25 Meter-Wagen mit 2 Fahrerständen? Warten wir auf den Sommer.

Am 09.06.2022 erscheint in der HAZ ein weiterer Artikel, indem gefragt wird, ob Hannovers Stadtbahnen demnächst autonom - also ohne Fahrer - fahren? Hintergrund ist, dass die neuen TW 4000 für autonomes Fahren vorbereitet sind.

Da aber in Hannover nur die Tunnel und einige - sehr wenige - Außenstrecken als unabhängige Bahnkörper erbaut wurden, ist das aktuell und in naher Zukunft sehr unwahrscheinlich. Statt im Rahmen der Verkehrswende auf unabhängige und somit schnelle Bahnen zu setzen, werden in Hannover immer wieder straßenbahnmäßige Strecken (also in Straßenlage und mit Autos zu befahren) errichtet, wie z.B. in Misburg und Hemmingen oder beim "Projekt 10/17". Und das in Zeiten, in den in Berlin sehr viel Geld für ÖPNV-Projekte bereitsteht.

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