Linienast A-Nord
In diesem Kapitel wird der Zustand der Strecke A-Nord im Sommer 2021 vorgestellt; beginnend am Tunnelende an der Lortzingstraße.
Die Strecke der A-Nord wird unterteilt in:
Stammstrecke Lortzingstr. - Paracelsusweg (vormals Lahe)
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Der Tunnel endet hinter der Kreuzung Podbi/Waldstr. und die Gleise werden über eine Rampe an die Oberfläche geführt. Die Strecke
verläuft auf der gesamten Podbielskistraße mittig zwischen den Autofahrbahnen.
Station Lortzingstraße
Gleich am Ende der Rampe befindet sich die Station Lortzingstraße. Diese wurde in 2005 mit seitlichen Hochbahnsteigen versehen.
Gleichzeitg wurden auf der gesamten Strecke vom Tunnelende bis zur Station Spannhagengarten die Gleisabstände vergrößert, um
auch hier den Einsatz von 2,65 m breiten Stadtbahnwagen vom Typ 2000 zu ermöglichen. Der Schienenbereich wurde bis zur Station
Spannhagengarten gepflastert, um auf der sehr engen Podbielskistraße in Notfällen für Feuerwehr und Krankenwagen nutzbar
zu sein.
Am Ende der Station Lortzingstraße befindet sich eine Weiche, die es ermöglicht, Züge aus dem Tunnel gleich wieder - auf dem
Gegengleis - zurückzuschicken.
Station Vier Grenzen
In Höhe der Einmündung des Lister Kirchweges befindet sich die nächste Station Vier Grenzen. Auch hier sind seitliche Hochbahnsteige
errichtet worden. Aufgrund des großzügigen Platzes konnte in 1992 direkt am stadteinwärts liegenden Bahnsteig die Bushaltestelle
angelegt werden. Somit ist hier ein kurzes Umsteigen möglich. Diese Station ist mit wesentlich längeren Dächern überdacht als die
meisten anderen auf dieser Strecke.
Station Pelikanstraße
Gleich hinter der Kreuzung mit der Pelikanstraße liegt die gleichnamige Station, welche auch in 2005 mit einem neuen Mittelhochbahnsteig
ausgestattet wurde. Aufgrund der Enge der Podbi an dieser Stelle ist das stadtauswärts führende Gleis auch vom Individualverkehr zu nutzen.
Station Spannhagengarten
Hinter der Kreuzung Podbi/Hermann-Bahlsen-Allee befindet sich die Station Spannhagengarten. Hier wurden standardmäßig seitliche
Hochbahnsteige errichtet. Die Eröffnung fand im Herbst 2007 statt.
Station Klingerstraße
Im gleichen Jahr wurde auch die Station Klingerstraße mit seitlichen Hochbahnsteigen versehen. Diese Station liegt unmittelbar vor der
Kreuzung Podbi/Klingerstraße.
Station Noltemeyerbrücke
Diese Station wurde Ende der 90er Jahre im Zuge der Verbreiterung des Mittellandkanals neu angelegt. Direkt auf der Kanalbrücke wurden
die bisher separaten Haltestellen in der Podbi und Sutelstraße zusammengefasst. Die Station wurde mit Seitenbahnsteigen errichtet und
größtenteils überdacht. Mit ihren vielen Bögen ist sie eine der schönsten Stationen im gesamten oberirdischen Netz.
Es sei noch angemerkt, dass hier aufgrund vieler Umsteiger ein Mittelbahnsteig optimaler gewesen wäre.
Hinter der Station Noltemeyerbrücke zweigt nach Norden der Bothfelder Ast ab, der weiter unten behandelt wird. Die Stammstrecke wird weiter mittig auf der Podbielskistraße geführt.
Station In den Sieben Stücken
Nach Überquerung der großen Straßenkreuzungen Gehaplatz und Podbi/Im Heidkampe führt die Strecke in die Station In den Sieben Stücken (vormals
Oststadtkrankenhaus) in Höhe der gleichnamigen Straßeneinmündung. Die Station liegt im Einzugsbereich eines großen Wohngebietes. Hier entsteht
derzeit auf dem Gelände des ehemaligen Oststadtkrankenhauses ein weiteres Wohngebiet ("Buchholzer Grün").
Diese Station wurde in 2005 mit Seitenhochbahnsteigen ausgebaut.
Station Paracelsusweg
Nach Abbau der alten Wendeschleife im Zuge der Verlängerung nach Altwarmbüchen wurde 2006 mittig auf der Podbi direkt vor der Kreuzung
Kirchhorster Str./Podbi die neue Station Paracelsusstraße (vormals Lahe) ebenfalls mit seitlichen Hochbahnsteigen angelegt. Auch hier
hätte man - wie an der Station Noltemeyerbrücke - besser einen Mittelbahnsteig gebaut, um den Umsteigeverkehr zwischen Altwarmbüchen
und Misburg zu vereinfachen.
im Vordergrund die Schienen nach Misburg, rechts geht es in Richtung Altwarmbüchen | © 07/2006
Hinter der Station zweigen die Äste in Richtung Altwarmbüchen und Misburg ab.
Altwarmbüchener Ast
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Nach gut 2-jähriger Bauzeit wurde am 11.6.2006 die Linie 3 um ca. 4,6 km bis nach Altwarmbüchen verlängert. Insgesamt wurden sieben
neue Hochbahnsteige nach gleichem Muster mit Seitenbahnsteigen errichtet. Die Strecke führt mittig auf der Kirchhorster Straße unter
der Autobahn hindurch und weiter auf Altwarmbücher Seite im Zuge der Hannoverschen Straße, um dann an der Kircher Straße nach links
Richtung Endstation am Blocksberg abzubiegen.
Station Stadtfriedhof Lahe
Die Station Station Stadtfriedhof Lahe wurde östlich der Kreuzung Im Klingenkampe gebaut und erschließt sowohl den größten Friedhof
Hannovers als auch ein Neubaugebiet.
Station Oldenburger Allee
Weiter gehts bis hinter die Kreuzung mit der Oldenburger Allee. Hier wurde die nächste Station errichtet. Von hier wird das
Gewerbegebiet Lahe erschlossen.
Weiter führt die Strecke unter der Autobahn Berlin - Ruhrgebiet hindurch. Hierfür wurde die vorhandene Brücke um ein drittes Feld erweitert. Hinter der Autobahnauffahrt Richtung Dortmund beginnt das Stadtgebiet von Isernhagen mit dem größten Ortsteil Altwarmbüchen.
Station Altwarmbüchen/Opelstraße
Hinter der Kreuzung mit der Opelstraße liegt die gleichnamige Station. Hier wird sowohl das Einkaufszentrum Altwarmbüchen als auch das
Naherholungsgebiet am Altwarmbüchener See erschlossen.
Station Altwarmbüchen/Ernst-Grote-Straße
Die nächste Station Ernst-Grote-Str. liegt in Höhe des Hornbach Baumarktes. Hier werden sowohl das Gewerbegebiet als auch die
südlichen Wohngebiete Altwarmbüchens angebunden.
Hinter der Station biegt die Strecke nach links Richtung Zentrum ab. Die Trasse wird jetzt auf der westlichen Seite der Kircher Straße geführt.
Station Altwarmbüchen/Zentum
Hinter der Kreuzung Bothfelder Straße ist die Station Awb./Zentrum gebaut worden. Von hier werden das Zentrum Altwarmbüchen mit Rathaus
als auch große Wohngebiete bedient. Der Fußweg in Richtung Zentrum beträgt allerdings ca. 300 Meter.
Station Altwarmbüchen
Hinter der Querung der Straße Blocksberg endet die Strecke in der Endstation Altwarmbüchen. Auch hier wurden Seitenbahnsteige errichtet,
von denen ein direktes Umsteigen in die Busse ins weitere Umland als auch umgekehrt - vom Bus in die die Bahn - möglich ist. Die Anlage
wird von einem P&R-Parkplatz mit über 100 Stellplätzen abgerundet. Hinter der Station befindet sich eine zweigleisige Abstell- und
Wendeanlage, die aber nur über eine eingleisige Zufahrt erreicht werden kann. Diese ist seinerzeitigen Sparmaßnahmen geschuldet, da
hiermit nur zwei Weichen verbaut wurden und keine teure Kreuzweiche.
Weitere Informationen zur Planung und zur Eröffnung der Strecke nach Altwarmbüchen finden sie im
Exkurs zur Stadtbahn Altwarmbüchen.
Misburger Ast
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Die Strecke nach Misburg wurde in zwei Teilschritten freigegeben: Am 12.12.2010 wurde der erste Teil nach Misburg/Nord
(offiziell "Schierholzstraße") mit einjähriger Verzögerung feierlich eröffnet. Die Neubaustrecke beginnt hinter der Station
Paracelsusweg und führt mittig auf der Buchholzer Straße entlang, unterquert die A37 und wechselt hinter der Station Pappelwiese auf
die östliche Straßenseite - direkt an der dortigen Häuserzeile entlang bis zur Station Schierholzstraße.
Am 19.01.2012 wurde die weitere Ausbauplanung nach Misburg/Meyers Garten genehmigt. Die Eröffnung bis Misburg/Meyers Garten erfolgte
am 14.12.2014. Die Strecke führt weiterhin auf der östlichen Seite entlang der Buchholzer Str. bis hinter die Station Kafkastraße.
Für eine künftige Station Wilhelm-Tell-Str. wurde bereits Vorsorge getroffen. Bei Bedarf kann diese nachträglich mit Seitenbahnsteigen
errichtet werden. Hinter der Kreuzung mit dem Brucknerring wechseln die Gleise auf die Straßenmitte, da der Straßenquerschnitt zu eng
ist für ein komplett separates Gleisbett. Die Gleise liegen nur kurz vor den Ampelkreuzungen auf einem eigenen Gleisbett.
Im Kreuzungsbereich mit der Straße Am Forstkamp biegt die Strecke leicht nach links hinter die Bebauung ab, um dann parallel zur
Buchholzer Str. bis zum Endpunkt an der Waldstraße auf einem unabhängigen Bahnkörper zu fahren.
Station Pappelwiese
Hinter der Kreuzung Pappelwiese/Stilleweg wurde die erste Station auf diesem Ast nach Altwarmbüchener Muster mit Seitenbahnsteigen angelegt.
Hier werden große Bürokomplexe und Wohngebiete erschlossen. Weiter geht es mittig auf der Buchholzer Str. bis die Trasse in Höhe
des Sibeliuswegs auf die östliche Seite schwenkt. Stadteinwärts wird die Querung ampelgesichert.
Station Schierholzstraße
Die Station wurde hinter der Kreuzung Schierholzstr./Quendelring gebaut. Auch hier wurden wieder Seitenbahnsteige errichtet.
Die Station grenzt unmittelbar an die vorhandene Garagenbebauung an. Südlich der Station wurden im I. Bauabschnitt noch ca. 300 Meter
Gleis verlegt, die als Abstell- und Wendeanlage dienten.
Station Kafkastraße
Südöstlich der Kafkastr. ist die neue Station errichtet worden. Auch hier wieder mit Seitenbahnsteigen. Der stadteinwärts liegende
Bahnsteig ist hierbei in die bestehende Lärmschutzwand integriert worden.
Hinter der Station verlässt die Strecke die seitliche Lage und führt ab der Kreuzung mit dem Brucknerring auf die Straßenmitte bis zur nächsten Kreuzung Am Forstkamp. Hier liegen die Gleise direkt im Straßenbereich bis auf einige Meter vor den jeweiligen Kreuzungen.
Station Am Forstkamp
Direkt an der Kreuzung Buchholzer Str./Am Forstkamp biegt die Strecke in östlicher Richtung ab. Hier ist ein Mittelbahnsteig erbaut worden,
um das umliegende Wohngebiet zu erschließen. Anschließend führen die Gleise parallel zur Buchholzer Str. bis zur Endstation.
Station Misburg
Kurz vor der Endstation wurden eine Abstellanlage sowie eine Doppelkreuzung eingebaut. Die Station selbst hat einen Mittelbahnsteig
mit zwei Gleisen und einen östlichen Seitenbahnsteig, der gleichzeitig als Haltestelle für die weiterfahrenden Busse konzipiert wurde.
Darüber gibt es einen kleinen P&R-Parkplatz sowie auf der westlichen Seite einen Stadtteilplatz. Am Eingang zur Station wurde ein
kleiner Kiosk erbaut. Die Station liegt an der Waldstraße, nur knapp 100 m von Meyers Garten - dem Zentrum Misburgs - entfernt.
Ein Weiterbau ist von dieser Stelle aus nicht möglich, da diverse Wohnhäuser im Wege ständen.
Weitere Informationen zur Geschichte der Strecke nach Misburg/Meyers Garten sowie Bilder der Eröffnungsfeier finden sie im
Exkurs zur Stadtbahn Misburg.
Bothfelder Ast
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Hinter dem Abzweig von der Podbielskistr. (hinter der Noltemeyerbrücke) führt der Bothfelder Ast straßenbahnmäßig mitten auf
der Sutelstraße bis zur Kugelfangtrift.
In der Sutelstr. ist der Straßenquerschnitt so eng bemessen, dass kein separates Gleisbett möglich ist. Erst nach dem Schwenk in Richtung
Langenforther Straße ist seit Ende der 70er Jahre ein unabhängiger Bahnkörper angelegt worden, der nachher seitlich der Burgwedeler Straße
bis zum Ende direkt hinter der Autobahnbrücke führt. Aber auch die Stationen an der Ausbaustrecke sind noch nicht sämtlich als Hochbahnsteige
ausgebaut worden.
Seit 2022 tut sich etwas auf diesem Ast. Bei zwei Stationen sind inzwischen Hochbahnsteige eröffnet worden: Bothfeld und Kurze-Kamp-Str.
Einzelheiten hierzu finden sie bei den genannten Stationen. Für die restlichen Stationen gibt es konkrete Planungen. Auch für die
Endstation Fasanenkrug sind endlich erste Entwürfe für einen neuen Hochbahnsteig (Stand 09/2023) vorgelegt worden.
Umbaumaßnahmen auf dem Bothfelder Ast
Für die Umbaumaßnahmen der letzten drei Stationen sind Extraseiten eingerichtet worden. Sie finden Hinweise bei den jeweiligen Stationen
oder können direkt hier auf die Sonderseiten zugreifen:
Hier geht es los mit den Stationen auf dem Bothfelder Ast:
Station Ludwig-Sievers-Ring
Diese Station wird nach Fertigstellung die Haltestelle Bothfelder Kirchweg ersetzen. Im Kreuzungsbereich Sutelstr./Bothfelder
Kirchweg/Ebelingstr. ließ sich kein Hochbahnsteig unterbringen. Außerdem wäre der Abstand zu den angrenzenden Stationen sehr unterschiedlich
ausgefallen.
Gebaut wird zwischen den Einmündungen des Ludwig-Sivers-Ringes ein Mittelhochbahnsteig mit 70 m Länge für 3-Wagen-Züge. Die
vorbereitenden Bauarbeiten (Leitungsbau) haben bereits im April 2024 begonnen. Die Fertigstellung ist für Ende 2026 geplant.
Weitere Einzelheiten sowie Bilder vom Baufortschritt werden auf einer Sonderseite
sukzessive veröffentlicht.
Station Bothfelder Kirchweg
Die Station liegt mitten im Straßenraum ohne jegliche Fußgängerinsel. Hilfsweise wurde eine Ampel eingerichtet, welche beim Einfahren
eines Zuges auf rot für die PKWs schaltet (virtuelle Fußgängerinsel). Bereits vor der Kreuzungsampel haltende Autos können sich jedoch
nicht in Luft auflösen. So ist das Ein- und Aussteigen oft ein Hindernislauf.
Neue Nachrichten am 31.07.2022 in der HAZ: Die infra hat die neuen Pläne für den Bau des Hochbahnsteiges Bothfelder Kirchweg offiziell vorgestellt. Gebaut wird ein Mittelbahnsteig zwischen den beiden Einmündungen des Ludwig-Sievers-Ringes - wie bereits am 30.06.2022 im Verkehrsausschuss verkündet wurde. Baubeginn war in 2024, die Inbetriebnahme soll Ende 2026 sein.
Station Bothfeld
Die Station liegt direkt nach dem Verlassen der Sutelstraße an der Kugelfangtrift. Hier wurde am 22.04.2022 der neue Hochbahnsteig
als 161. im Netz eröffnet. Es wurden seitliche Hochbahnsteige in gleicher Lage wie die bisherigen Tiefbahnsteige erbaut.
In der HAZ erschien hierzu folgender Artikel.
Station Kurze-Kamp-Straße
Weiter führt die Strecke bis kurz hinter die Bischof-von-Ketteler-Straße, wo die nächste Station liegt. Hier wird das Zentrum Bothfelds
sowie die Neubausiedlung bedient. Ein kleiner P&R-Parkplatz rundet das Angebot ab.
Hier wurde die Station ebenfalls mit seitlichen Hochbahnsteigen errichtet, allerdings ist die Station nördlich der Bischof-von-Ketteler-Str.
gebaut worden, um das Neubaugebiet Herzkamp besser zu erschließen. Zwei Wochen im August 2021 wurde die Strecke gesperrt, um die Gleise
verlegen zu können. Die Trasse wurde ca. 20 m weiter nach Westen verschwenkt. Nördlich der Station wurde die Strecke wieder an die
bestehenden Gleise angeschlossen.
Nach Fertigstellung sollte die Station in Abendseglerweg umbenannt werden. Durch Einsprüche der Anwohner wurde aber der alte Name beibehalten.
Die Hochbahnsteige wurden am 14.12.2021 eröffnet.
Station Stadtfriedhof Bothfeld
Es werden der Stadtfriedhof und das Wohngebiet Bothfeld erschlossen.
Hier wurden die neuen Hochbahnsteige am 07.11.2025 freigegeben. Die neue Station liegt etwas nördlicher als die
bisherige, und zwar zwischen der Einmündung des Eichhörnchenweges und der Heimstättenstraße.
Am 07.10.2024 begannen die Arbeiten am neuen Hochbahnsteig nördlich des Eichhörnchenstegs. Weitere Einzelheiten sowie Bilder vom Baufortschritt
sind auf einer Sonderseite nachzulesen.
Station Fasanenkrug
Gleich nach der Unterquerung der Autobahn schwenkt die Strecke nach links in eine Wendeschleife ein. Hier im hannoverschen Stadtteil
Isernhagen-Süd endet die Strecke, welche bis zum 24.8.1956 noch bis Großburgwedel weitergeführt wurde. Heute wird der Anschluss
nach Großburgwedel mit einer Buslinie hergestellt.
Auch hier gibt es Planungen für einen Hochbahnsteig. Hierzu ist folgende Sonderseite
eingerichtet.
Ende April soll der Umbau der bisherigen Endschleife zu einem neuen Endpunkt mit Mittelbahnsteig beginnen. Am 13.04.2025 wurde
mit diversen Oldtimern der Abschied von der Wendeschleife gefeiert. Durch diverse Verzögerungen wird die neue Endstation erst
im Herbst 2027 fertiggestellt werden.
Seit dem 28.04.2025 ist die alte Endschleife abgehängt. Aus der Stadt kommend vor der Autobahnbrücke wurde eine Weiche eingebaut,
die ein Wenden der Züge ermöglicht. Direkt vor der Brücke ist der Ausstieg, ca. 100 m weiter südlich der Einstieg angelegt worden.
Anmerkung
In den ursprünglichen Bauplänen war der Anschluss von Bothfeld durch die B-Linie von der Alten Heide her geplant. Bislang führte die
Straße Kugelfangtrift zwischen zwei Kasernen hindurch, sodass an eine Verbreiterung nicht zu denken war. Nach Aufgabe des Bundeswehrgeländes
könnte man jetzt neue Überlegungen starten. Allerdings steht bislang nichts davon im Nahverkehrsplan.
Wie bereits angesprochen, kann die Strecke in der Sutelstraße nicht unabhängig gestaltet werden.
Insgesamt sind die Strecken von Altwarmbüchen und Misburg bis nach Wettbergen als erste im hannoverschen Netz komplett mit Hochbahnsteigen
ausgestattet worden. Auf den Linien U3 und U7 können seit 2013 die neuen Züge der Serie TW 3000 eingesetzt werden.
In den 20er Jahren soll auch der Bothfelder Ast mit Hochbahnsteigen ausgestattet werden. Bisher (Stand 11/2025) sind die Stationen
Bothfeld, Kurze-Kamp-Str. und Stadtfriedhof Bothfeld umgebaut worden. Pläne für den Bothfelder Kirchweg (Inbetriebnahme erfolgt in 2026
als Station Ludwig-Sievers-Ring) und Fasanenkrug (Eröffnung auch in 2026/2027) liegen inzwischen vor.
