Linienast B-Süd
In diesem Kapitel wird der aktuelle Zustand der Strecke B-Süd vorgestellt; beginnend am Tunnelende in Höhe Elkartallee.
Die Strecke der B-Süd wird unterteilt in:
Stammstrecke Elkartallee - Bothmerstraße
Station Döhrener Turm
Die Stammstrecke wurde mittig auf der Hildesheimer Straße ausgebaut. Bis zum Döhrener Turm wurde ein unabhängiger Bahnörper,
danach ein besonderer Bahnkörper angelegt. Die Schienen liegen außerhalb der Stationen und Krezungsbereiche im Schotterbett.
Bis zur ersten oberirdischen Station kann die Bahn hier mit Höchstgeschwindigkeit fahren.
Die Station schließt gleich hinter der Ampelanlage Grazer Str. an. Hier wurde ein Mittelhochbahnsteig bis zur weiter südlich
kreuzenden Eisenbahnstrecke errichtet. Dieser Hochbahnsteig wurde in 2004 eröffnet; von 1982 bis Ende 2004 lag die Station
direkt südlich des Döhrener Turmes. In Zukunft plant man - ähnlich wie in Linden/Fischerhof - eine Kreuzungsstation
mit den hier verkehrenden S-Bahnen zu errichten.
Hierzu erschien am 17.05.2022 in der HAZ ein Artikel, indem
erste konkrete Aussagen und Zeichnungen zur neuen S-Bahn-Station bekanntgegeben werden.
Gleichtägig wurde im Verkehrsausschuss der Region ein Vortrag zum Umsteigepunkt gehalten.
Am 30.11.2024 schreibt die HAZ, dass sich die Arbeiten am neuen S-Bahn-Bahnhof Waldhausen
um ein Jahr verzögern werden. Eine Eröffnung wird daher erst in 2029 erfolgen.
In der Sitzung des Verkehrsausschusses am 07.05.2026 wurde mitgeteilt, dass die Baumaßnahmen sich weiter verzögern werden.
Hintergrund sind die aktuellen Sanierungsmaßnahmen der Hochleistungskorridore der Deutschen Bahn. Dafür muss u.a. auch die
Güterumgehungsbahn im Süden Hannovers ständig für Umleitungsverkehre bereit stehen. Nunmehr wird ein Bauzeitraum in 2032 angestrebt.
Eine Besonderheit gibt es auf der Strecke zur Messe noch: Statt der üblichen Länge von ca. 70 m für 3-Wagen-Züge werden hier
ca. 95 m lange Bahnsteige für 4-Wagen-Züge gebaut.
Weiter geht es unter der Eisenbahnbrücke und (noch) unter der Südschnellweg-Brücke hindurch bis zur nächsten Station.
Station Fiedelerstraße
Die Station wurde ebenfalls in 2004 verlegt und als Hochbahnsteig mit seitlichen Bahnsteigen errichtet. Die aktuelle Lage
zwischen Helmstedter und Bernwardstraße bedient eine zentrale Lage im Wohngebiet Nord-Döhrens.
Station Peiner Straße
Diese als letzte ausgebaute Station auf dem Weg zur Messe wurde im Dezember 2009 freigegeben. Sie liegt direkt zwischen der
Kreuzung Hildesheimer Str./Peiner Straße und der Zufahrt zum Betriebshof Döhren.
zum Betriebshof Döhren | © 04/2024
Station Bothmerstraße
Zwischen der Bothmerstr. und der Garkenburgstr. liegt die letzte Station auf der B-Süd-Stammstrecke. Ebenfalls mit
Seitenhochbahnsteigen ausgestattet ist die Station über beide Enden mit Ampelanlagen erreichbar.
Hinter der Station Bothmerstr. verzweigt die Strecke in einen Ast zur Messe und einen weiteren in Richtung Sarstedt.
Messe Ast
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Der Ast startet am Beginn der Garkenburgstr. Diese Trasse wurde als erste Neubaustrecke nach dem Weltkrieg am 2.5.1950 zum damals
noch neuen Messegelände eröffnet und verläuft anfangs als besonderer Bahnkörper nördlich der vorgenannten Strasse. Ab der Station
Am Mittelfelde bis zur Messe sogar als unabhängiger Bahnkörper.
Station Stadtfriedhof Seelhorst
Nach Überquerung der Haupteisenbahnstrecke nach Süden schwenkt die Bahntrasse entlang des Friedhofes bis zum dortigen Haupteingang in
Höhe der Ahornstr. Hier sind zwei Seitenhochbahnsteige angelegt worden.
Station Am Mittelfelde
In Höhe Grünburger Weg kreuzt die Strecke die Garkenburgstr. mit Hilfe einer Signalanlage und fährt dann in die mit Seitenhochbahnsteigen
ausgestattete Station.
Station Messe/Nord
Anschließend wird die Straße Am Mittelfelde signalgesichert überquert und die Strecke führt bis zur Brücke über die Hermesallee
auf einem unabhängigen Gleiskörper. Anschließend münden die Gleise in eine große mehrgleisige Schleife mit insgesamt drei Bahnsteigen.
Im Normalverkehr wird nur der Hauptbahnsteig im Süden der Anlage angefahren.
Zu Messezeiten wird der Hauptbahnsteig nur zum Aussteigen genutzt. Die Züge fahren anschließend zur Abfahrtstation im Osten der
Anlage oder auf eines der Parkgleise. Kommen mehrere Züge direkt nacheinander in der Endstation an, wird auch der westliche
Bahnsteig zum Aussteigen genutzt. Zur Messeabfahrt wird der Hauptbahnsteig zur Abfahrt genutzt ankommende Züge halten auf der Westseite.
Weitere Aufnahmen der Endstation gibt es hier.
Sarstedter Ast
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Aufgrund der Enge der Hildesheimer Str. kann bis zur Stadtgrenze nach Laatzen nur teilweise ein eigener Bahnkörper gebaut werden.
Teilweise müssen sich die Bahnen die Strecke mit dem PKW-Verkehr teilen.
Station Wiehbergstraße
Auf dem Sarstedter Ast wurde in 2009 die Station Wiehbergstraße (vormals Dorfstraße) neu erbaut. Sie wurde in Höhe der Einmündung der
Wiehbergstr. in die Hildesheimer Str. errichtet, wo sie früher auch schon einmal gelegen war. Hier wurde aufgrund der Platzverhältnisse
ein Mittelhochbahnsteig errichtet.
Station Am Brabrinke
Ab Höhe der Kreuzung Wilkenburger Str. ist die Straße wieder breit genug, um einen besonderen Bahnkörper bauen zu können. In Höhe der
alten Wülfeler Brauerei wurde die nächste Station Am Brabrinke mit Seitenhochbahnsteigen errichtet. Diese und die nächsten Stationen in
Laatzen sind nach gleichem Schema gebaut worden.
Station Laatzen/Birkenstraße
In Höhe der alten Wendeschleife Laatzen - kurz vor der Kreuzung Birkenstr. - ist die zentrale Station für Alt-Laatzen angelegt worden.
Auch hier wieder Seitenhochbahnsteige.
Station Laatzen/Eichstraße
Hinter der Kreuzung mit der Kronsbergstr. ist die nächste Station errichtet. Von hier kann auch mit einem kurzen Fußweg von gut 100 m
der Bahnhof Hannover-Messe/Laatzen erreicht werden. Hier ist ein Umsteigen zur S-Bahn und zu Regionalzügen möglich. Diese Station
wurde nach gleichem Schema errichtet wie die beiden vorgenannten Haltestellen.
Hinter der Urnenfeldstr. teilt sich dieser Ast. Die alte Strecke nach Sarstedt (früher sogar bis nach Hildesheim) führt über den Stadtteil Grasdorf nach Rethen und weiter nach Sarstedt. Am 30.9.1973 wurde eine Neubaustrecke zum neuen Stadtzentrum Laatzens eröffnet und gleich bis zum Bebauungsende in Laatzen/Süd weitergeführt. Am 18.6.1976 wurde diese Strecke bis nach Rethen zum Anschluss an die alte Trasse Richtung Sarstedt verlängert. Somit gibt es in Laatzen zwei Wege nach Süden, den Zweig über Laatzen-Zentrum und den Zweig über Grasdorf.
Laatzener Zweig
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Station Laatzen/Park der Sinne
Nach Unterquerung der Eisenbahnstrecke Richtung Süden führt die Strecke in Mittellage der Erich-Panitz-Straße bis zur nächsten Station
in Höhe der Einmündung des Sankt-Florian-Weges. Hier sind lediglich Tiefbahnsteige vorhanden.
Station Laatzen/Zentrum
In Höhe des Leine Einkaufszentrum ist die nächste Station angesiedelt. Hier sind Hochbahnsteige vorhanden. Die
Erschließung erfolgt über eine Ampelanlage. Die ursprünglich angelegten Unterführungen wurden außer Betrieb genommen.
Station Laatzen
Nach der Kreuzung mit der Wülferoder Str. ist die Trasse stark aufgeweitet für eine Wendeschleife. Die Gleise führen aber auch
gleichzeitig weiter in Richtung Rethen. Jeder zweite Zug der U1 endet hier; die anderen fahren weiter bis nach Sarstedt.
In 2019 wurde die Stationsanlage umgestaltet. Die große Wendeschleife wurde - entgegen den ursprünglichen Plänen - beibehalten.
Die Stationen haben Seitenhochbahnsteige erhalten, die von der Lage her der alten Anlage entsprechen.
befindet sich die Wendeschleife | © 05/2020
Station Laatzen/Rethener Winkel
Die Gleise wechseln in Höhe der Langen Weihe von der Mittellage in die Seitenlage westlich der Erich-Panitz-Straße. Die
nächste Station erschließt hauptsächlich die hier angesiedelte Deutsche Rentenversicherung. Aufgrund der sehr geringen
Nutzung sind hier nur Tiefbahnsteige vorhanden. Auch wird derzeit keine Planung für Hochbahnsteige vorangetrieben.
Station Rethen/Nord (inzwischen geschlossen)
Kurz vor dem Zusammentreffen mit der Strecke aus Grasdorf befand sich die Station Rethen/Nord, die mit der Eröffnung der
neuen Station Rethen/Pattenser Str. aufgegeben wurde.
Grasdorfer Zweig
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Auf der alten Strecke nach Hildesheim im Zuge der Hildesheimer Straße fährt heute noch die Linie 2. Aufgrund der Enge der Straße
hat man sich hier eine besondere Lösung einfallen lassen. Als Besonderheit auf der Strecke in Grasdorf sind sogenannte
Gleisverschlingungen vorhanden, welche fast einer eingleisigen Strecke gleichkommen. Züge können nur in einer Richtung fahren;
allerdings behält jede Richtung ihr eigenes Gleis. Bei einem Takt von 20 min/Richtung gibt es keine Probleme, zumal an den
Haltestellen jeweils zwei Gleise vorhanden sind.
Station Laatzen/aqua Laatzium
Vor dem ehemaligen Stadtbad - heute aqua Laatzium genannt - befindet sich die erste Station auf diesem Streckenast. Hier wurde
wie bei den anderen folgenden Stationen ein Mittelhochbahnsteig errichtet. Hinter dem Haltepunkt beginnt die oben erwähnte erste
Gleisverschlingung; dafür befinden sich die Gleise aber auf einem besonderen Bahnkörper.
Station Laatzen/Krankenhaus
Vor der nächsten Station Krankenhaus weiten sich die Gleise wieder auf, sodass rechts und links des Bahnsteiges Züge halten können.
Gleich danach beginnt die nächste verengte Strecke.
Station Laatzen/Neuer Schlag
Gleiches Spiel vor der Station in Grasdorf. Hinter dem Halt bleibt die Trasse aber zweispurig und führt in einer leichten S-Kurve
mittig auf der Hildesheimer Straße unter der Eisenbahnstrecke hindurch.
Station Laatzen/Ginsterweg
Kurz vor dem nächsten Halt schwenkt die Strecke auf den östlichen Rand der Hildesheimer Str. und hat in Höhe des Ginsterwegs ihren
nächsten Mittelhochbahnsteig auf dem Weg nach Süden.
Station Rethen/Steinfeld
Die Strecke bleibt jetzt auf einem unabhängigen Bahnkörper und hat ihre nächste Haltestelle in Höhe der kleinen Fußgängerbrücke
über die Eisenbahn nach Grasdorf.
In 2022 wurde diese Station mit einem Mittelhochbahnsteig von 70 Metern Länge ausgestattet. Dazu mussten die Gleise leicht verlegt werden.
Die offizielle Eröffnung fand am 18.11.2022 statt. Damit ist der gesamte Grasdorfer Zweig mit Hochbahnsteigen ausgerüstet.
Station Rethen/Nord (inzwischen geschlossen)
Kurz vor dem Zusammentreffen mit der Strecke aus Laatzen/Zentrum befand sich die Station Rethen/Nord, die mit der Eröffnung der
neuen Station Rethen/Pattenser Str. aufgegeben wurde.
Sarstedter Ast (Rethen - Sarstedt)
Weiter geht es mit der Strecke B-Süd in Rethen beginnend ab der Zusammenführung der beiden Zweige aus Laatzen/Zentrum und Grasdorf.
Die gesamte Trasse liegt auf besonderem Bahnkörper bis auf die Ortsdurchfahrt in Gleidingen. Hier ist die Straße zu eng.
Die Haltestellen sind bis zur Station Gleidingen (neu) als Hochbahnsteige ausgeführt; danach bis Sarstedt nur als Tiefbahnsteige.
Aktuelle Ergänzungen sind bei den Stationen eingefügt.
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Station Rethen (Wendeschleife inzwischen geschlossen)
Gleich hinter der Unterquerung der B 441 befand sich östlich der Strecke eine Wendeschleife für die seinerzeit hier endende U2.
Diese wurde am 23.07.2023 außer Betrieb genommen. Auf dem Gelände entsteht ein kleiner P&R Parkplatz.
Station Rethen/Pattenser Straße
Der neu erbaute Mittelhochbahnsteig Pattenser Str. ersetzt sowohl die alte Wendeschleife Rethen als auch die beiden Tiefbahnsteige
Rethen/Nord nördlich der Bundestraßenbrücke.
Hier zwei Aufnahmen des neuen Mittelhochbahnsteiges kurz vor der Eröffnung:
Am 31. Mai 2024 erfolgte die Eröffnung des neuen Mittelhochbahnsteiges in Rethen/Pattenser Straße. Die HAZ berichtete am 31.05.2024.
Südlich der Station wechseln die Gleise zum westlichen Straßenrand, wiederum auf separatem Gleisbett. Diese Gleise wurden ebenfalls in 2023/24 erneuert und als Rasengleis ausgeführt.
Station Rethen/Bahnhof
Kurz nach der Kurve der Strecke ostwärts ist die Haltestelle Rethen/Bahnhof angelegt, seit November 2015 als Seitenhochbahnsteig. Hier besteht
eine Umstiegsmöglichkeit zur S-Bahn nach Hannover bzw. Hildesheim.
Station Rethen/Galgenbergweg
Wieder auf dem Weg nach Süden folgt südlich der Franz-Carl-Achard-Str. die nächste Haltestelle. Am 17.12.2020 wurde hier ein neuer
Mittelhochbahnsteig eröffnet.
Station Gleidingen
Diese Station wurde nördlich der vorhandenen neu errichtet; und zwar mit einem Mittelhochbahnsteig, der auf der östlichen Seite 56
Meter und auf der westlichen Seite 70 Meter Länge aufweist, und einem Seitenhochbahnsteig auf der westlichen Seite mit 56 Metern Länge.
An den kürzerern Seiten halten künftig Züge der Linie U1 von und nach Sarstedt, an der langen Seite des Mittelhochbahnsteiges wenden
seit dem 3. August 2024 die Züge der Linie U2 (statt bisher in Rethen/Nord). Auf dem Abschnitt Rethen bis Gleidingen verdoppeln sich somit
die Kapazitäten und alle 10 min fährt ein Zug. Baubeginn war im Frühjahr 2023, Fertigstellung des Hochbahnsteiges erfolgte am
31. Mai 2024, die Verlängerung der U2 wurde am 03.08.2024 in Betrieb genommen.
In der HAZ vom 04.08.2024 stand hierzu folgender Artikel zur
Verlängerung nach Gleidingen.
Kleine Eröffnungsfeier am 3. August 2024 an der neuen Endstation Gleidingen:
Dieses ist der letzte Hochbahnsteig auf dem Weg nach Sarstedt. Dadurch bedingt werden in Richtung Süden bis auf weiteres nur Wagen mit Trittstufen fahren können, um die Tiefbahnsteige bedienen zu können.
Auf der Strecke von Gleidingen über Grasdorf nach Hannover/Alte Heide sind sämtliche Stationen mit Hochbahnsteigen ausgerüstet, sodass hier die neuen Wagen der Serien TW 3000 und künftig TW 4000 fahren können.
Hier zwei Aufnahmen der neuen Station kurz vor der Eröffnung:
Station Gleidingen/Orpheusweg (im Zuge der Neueröffnung der Station Gleidingen geschlossen)
Hinter der Station wird die Hildesheimer Str. so schmal, dass sie in ganzer Breite von den Schienen vereinnahmt wird.
Daher ist die Ortsdurchfahrt in Gleidingen voll gepflastert und mit Rillenschinen versehen.
Station Gleidingen/Thorstraße
Mitten im Ortskern liegt die nächste Station: An beiden Seiten Tiefbahnsteige.
Station Gleidingen/Am Leinkamp
Am Ortsausgang wird die Straße wieder breiter, sodass die Schienen wieder auf einem besondern Bahnkörper auf der östlichen Seite
der Straße liegen. Die Seitenbahnsteige weisen zumindest noch je eine kleine Überdachung auf.
Hinter dem Ortsrand von Gleidingen endet auch die Stadt Laatzen und somit die Region Hannover. Die Stadtbahn fährt in den Landkreis Hildesheim ein. Diesem ist eine finanzielle Unterstützung für den Ausbau der Strecke sehr schwer gefallen, sodass es lange danach aussah, das der Schienennahverkehr dort eingestellt würde.
Station Heisede/Marienburger Straße
Hinter der Ortseinfahrt in Heisede ist dort die nächste Station eingerichtet; Richtung Laatzen/Hannover auch mit einem kleinen
Unterstand.
Station Heisede/Langer Kamp
Fast am Ortsausgang Richtung Sarstedt liegt die zweite Station in Heisede für das dortige Wohngebiet.
Station Sarstedt/Am Boksberg
Die Strecke führt dann zunächst durch das Gewerbegebiet in Sarstedt bis zur Station Am Boksberg. Die Gleise liegen weiterhin
auf der Ostseite der Straße.
Station Sarstedt/Röntgenstraße
Die nächste Station liegt an der Kreuzung Röntgenstraße, wo neben dem Gewerbegebiet auch ein großes Wohngebiet erschlossen wird.
Station Sarstedt
Kurz vor der Kreuzung Breslauer Str./Friedrich-Ebert-Str. liegt die Endstation in einer Wendeschleife. Am Ankunftsbahnsteig kann
direkt in die Busse - auch in Richtung Hildesheim - umgestiegen werden. Nach Umrundung der Schleife liegt auf der westlichen Seite
der Schleife der Abfahrtsbahnsteig in Richtung Hannover.
Anmerkungen
Die B-Süd ist sehr unterschiedlich ausgebaut. Die Stammstrecke und die Strecke bis zur Messe sind sehr gut vom Individualverkehr
getrennt und komplett mit Hochbahnsteigen ausgerüstet. Hier können die Züge sehr zügig fahren und erreichen dadurch auch die höchste
Durchschnittsgeschwindigkeit im ganzen Netz.
Die Strecken nach Laatzen und Rethen sind größtenteils mit separaten Bahnkörpern versehen und überall sind Hochbahnsteige vorhanden.
Einzige Ausnahmen sind Laatzen/Park der Sinne und Laatzen/Rethener Winkel. Ab Rethen gibt es zwar fast überall ein eigenes Gleisbett,
aber die Bahnsteige sind ab Gleidingen größtenteils wie zu Straßenbahnzeiten nur mit Niedrigbahnsteigen ausgestattet.
Die Strecke südlich von Gleidingen (bis Sarstedt) liegt nicht mehr in der Region Hannover, sondern gehört zum Landkreis Hildesheim.
Und der will sich nicht an der Finanzierung des Ausbaues des ÖPNV in einen fremden Kreis beteiligen. Somit werden hier noch lange
Zeit Fahrzeuge mit Klapptrittstufen fahren. Bloß werden die TW 2000 und TW 6000 nicht mehr allzu lange in Betrieb sein: Für TW 6000
ist 2027 Schluss, für die TW 2000 spätestens 2034. Ob bis dahin überall Hochbahnsteige errichtet sind, wage ich zu bezweifeln. Im
"worst case" wird die Strecke hinter Gleidingen nicht mehr von der Üstra befahren.
